Robbenschlachten
24. März 2009 von Benson
Das jährliche Abschlachten hunderttausender Robbenbabies auf Kanadischen Eisschollen hat begonnen. Trotz weltweiter Proteste hat die kanadische Regierung die Fangquote von Sattelrobben sogar auf fast 340.000 Tiere erhöht – das ist das größte Massaker an Meeressäugern weltweit.
Es ist einfach nur ekelhaft was hier passiert. Die Robben werden halb tot geschlagen da so das Fell unversehrt bleibt.
Im Ernst, kann jemand sich vorstellen das es Menschen gibt die sich das Fell eines so ermordeten Robbenbabies anziehen können? Wie verroht und gefühlskalt muss man dafür sein?
Die Tierrechtsorganisation PETA nutzt nun die Vorbereitungen der olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver, um die Aufmerksamkeit auf Kanadas Schandfleck zu lenken. Die Organisation fordert deshalb mit einer Demonstration vor der kanadischen Botschaft in Bern – wie bereits schon vor diversen kanadischen Botschaften weltweit – ein Ende des Robbenschlachtens bis zu Beginn der olympischen Spiele.
Ähnliche Aktionen werden in vielen Städten weltweit folgen. Anlässlich der Aktion wird PETA eine Parodie des olympischen Logos präsentieren, angelehnt an das Robbenmassaker. Um diese grausame Jagd zu verbildlichen, werden „blutige Robben“ und ein brutaler Robbenjäger das grausame Blutbad nachstellen.
Die Weltöffentlichkeit war und ist schockiert, als die kanadische Regierung im letzten Jahr das Töten von über 205.000 jungen Sattelrobben genehmigte und in diesem Jahr die Fangquote sogar noch erhöhte. Normalerweise findet das Massaker auf den Eisschollen Neufundlands und Labradors statt. Den sanften Tieren wird der Kopf eingeschlagen oder sie werden erschossen. Oftmals werden sie bei lebendigem Leib gehäutet, während ihre schreienden Mütter hilflos zusehen müssen.
Weitere Infos erhalten Sie unter www.Pelzinfo.de. Druck- und sendefähiges Material kann bei PETA Deutschland e.V. honorarfrei angefordert werden.

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