Hundemalaria nicht unterschätzen
20. Februar 2008 von Benson
Hundemalaria nicht unterschätzen
Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen draußen, ist es auch schon wieder soweit. Unbemerkt befallen Parasiten unsere Haustiere. Besonders gefährlich ist die durch die Auwaldzecke – auch Braune Zecke genannt – übertragene Hundemalaria. Diese Krankheit verläuft unbehandelt immer tödlich. Noch gibt es keinen wirksamen Impfschutz gegen Babesiose wie die Krankheit in Fachkreisen heißt. Die Erreger – Babesien – gelangen über den Speichel der Zecke in den Blutkreislauf des Hundes und vermehren sich dort explosionsartig. Die Hundemalaria hat sich bei uns in den letzten Jahren dramatisch verbreitet. Ernst zunehmende Anzeichen dieser Krankheit können sein: Mattigkeit, Lethargie bis Apathie, Appetitlosigkeit, hohes Fieber, blasse bis gelbliche Schleimhäute sowie dunkelrot bis grünbraun verfärbter Urin bis hin zu Bewegungsstörungen. Deswegen sollte jeder Hund nach einem Zeckenbiss mit diesen Anzeichen vorsorglich zum Tierarzt. Frühzeitig erkannt, lässt sich die Erkrankung gut behandeln. Auch Spot-on Präparate zur Vorbeugung werden von vielen Ärzten empfohlen.
Wenn ich an unseren milden Winter dieses Jahr denke, dann wird es dieses Jahr sicher wieder viele Zecken und anderes Ungeziefer geben. Meine Frau und ich haben schon oft drüber nachgedacht wofür Zecken eigentlich gut sind. Kennt irgendwer einen Grund warum es Zecken auf der Welt geben muss? Dienen die wenigstens irgendwelchen Tieren als Futter? Wenn ja, dann hoffe ich sie haben dieses Jahr viel Hunger …
Quelle: TASSO e.V.

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